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30.09.2013  (admin)

Satzung

Grundsätze:

Die "Freie Literaturgesellschaft Leipzig e.V". vereinigt Schriftstellerinnen und Schriftsteller aller literarischen Genres sowie Personen,

die der zeitgenössischen deutschen Literatur, dem literarischen Erbe und der Übertragung fremdsprachiger Literaturen ins Deutsche als Produzenten, Freunde und Förderer dienen.

Er ist demokratisch organisiert und bekennt sich zu den Grundsätzen des Humanismus, der Toleranz und der Demokratie.

Er ist unabhängig von Parteien und Konfessionen.

Personen, die gegen oben benannte Grundsätze verstoßen oder verstoßen haben, finden keine Aufnahme.

Die "Freie Literaturgesellschaft Leipzig e.V" versteht sich als Förderer der Literatur und wirkt als Mittler zwischen Wissenschaften, den Künsten, den Medien und dem Publikum. Er ist eine gemeinnützige, nicht auf Gewinn orientierte Institution.

 

                     Freie Literaturgesellschaft Leipzig e.V.
                 (ehemals: Förderkreis „Freie Literaturgesellschaft“ e.V.)
                                                   
                            c/o Haus des Buches, Gerichtsweg 28
                                           04103 Leipzig
                                    E-Mail: ffl-leipzig@web.de
                                  http://www.literatur-leipzig.de
                                                         
                                                         
                                                         
                                         SATZUNG
 
 
§ 1   NAME, SITZ, GESCHÄFTSJAHR  
 
    1.     Der Verein führt den Namen „Freie Literaturgesellschaft Leipzig“.
    2.     Der Verein hat seinen Sitz in Leipzig
    3.     Er ist im Vereinsregister des Amtsgerichtes Leipzig unter der Register-Nr. 930
         eingetragen. 
    4.     Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
         
         
§ 2   VEREINSZWECK
 
    1.     Zweck des Vereins ist die Förderung der Literatur und der Brückenschlag zwischen
         Künsten, Wissenschaften, Medien und Publikum.
    2.     Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch öffentliche Lesungen,
         literarische Diskussionsrunden und Vorträge sowie aktive Beteiligung an literarischen
         Projekten. Unsere Tätigkeit zielt auf Förderung der Allgemeinheit. Deshalb steht
         unser Verein neben Schriftstellerinnen und Schriftstellern aller literarischen Genres
         auch allen Freunden der Literatur offen. Durch Werkstattgespräche mit jungen
         Autoren wollen wir den literarischen Nachwuchs fördern und zum weiteren Gedeihen
         der Literatur beitragen.
    3.     Der Verein ist demokratisch organisiert und bekennt sich zu den Grundsätzen von
         Humanismus und Toleranz, ist überparteilich und konfessionsfrei. 
    4.     Da zu den Traditionen des Vereins eine Aufarbeitung von Widerstand und Verfolgung
         gehören, finden Mitarbeiter und Zuarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit
         (MfS) der ehemaligen DDR keine Aufnahme in den Verein.
 
 
§ 3   GEMEINNÜTZIGKEIT
 
    1.     Der     Verein     verfolgt     im     Rahmen     seiner     Tätigkeit     gemäß     §     2     der     Satzung
         ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts
         „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung (§§ 51 ff. AO). Er ist selbstlos tätig
         und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
    2.     Die     Mittel     des     Vereins     sind     ausschließlich     zu     satzungsgemäßen     Zwecken     zu
         verwenden. Mitglieder oder Dritte erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des
         Vereins.
    3.     Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder
         durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Für den Ersatz von
         Aufwendungen sind die einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen maßgebend.
    4.     Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das
         Vermögen des Vereins an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine
         andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für die Förderung von
         Kunst und Kultur im Bereich der Literatur.
    5.     Bei Ausscheiden eines Mitgliedes aus dem Verein oder bei Vereinsauflösung erfolgt
         keine Rückerstattung etwa eingebrachter Vermögenswerte.
    6.     Eine Änderung des Vereinszweckes darf nur im Rahmen von § 3, Absätze 1 bis 5
         erfolgen. 
 
 
§ 4   MITGLIEDER DES VEREINS
 
 
 
    1.     Mitglieder des Vereins können natürliche Personen unabhängig von Nationalität und
         Staatsbürgerschaft werden, die das 18. Lebensjahr erreicht haben und die sich
         bereiterklären, die Vereinszwecke und –ziele aktiv oder materiell zu unterstützen.
    2.     Ein schriftlicher Antrag auf Mitgliedschaft im Verein ist an den Vorstand des Vereins
         zu     richten.     Die     Mitgliederversammlung     entscheidet     über     diesen     Antrag.     Ein
         Aufnahmeanspruch besteht nicht. 
    3.     Mitgliedern, die sich um den Verein besondere Verdienste erworben haben, kann auf
         Vorschlag des Vorstandes und durch Beschluss der Mitgliederversammlung die
         Ehrenmitgliedschaft verliehen werden. Das Sonderrecht Beitragsfreiheit wird generell
         wirksam, wenn alle Vereinsmitglieder zugestimmt haben. 
    4.     Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss, Streichung oder Tod. 
    5.     Der Austritt ist unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von vier Wochen nur zum
         Schluss eines Kalenderjahres zulässig. Der Austritt ist dem Vorstand schriftlich zu
         erklären.     Zur     Einhaltung     der     Kündigungsfrist     ist     rechtzeitiger     Zugang     der
         Austrittserklärung an ein Mitglied des Vorstandes erforderlich.
    6.     Der Ausschluss aus dem Verein ist nur bei wichtigem Grund zulässig. Über den
         Ausschluss entscheidet auf Antrag des Vorstandes die Mitgliederversammlung. Der
         Vorstand hat seinen Antrag dem auszuschließenden Mitglied mindestens zwei
         Wochen vor der nächsten turnusmäßigen Versammlung schriftlich mitzuteilen. Eine
         schriftlich eingehende Stellungnahme des Mitglieds ist in der über den Ausschluss
         entscheidenden Versammlung zu verlesen. Der Ausschluss eines Mitglieds wird
         sofort mit der Beschlussfassung wirksam. Der Ausschluss wird dem Mitglied, wenn
         es bei Beschlussfassung nicht anwesend war, durch den Vorstand unverzüglich, mit
         Einschreiben, bekannt gemacht. 
    7.     Die Streichung der Mitgliedschaft erfolgt, wenn das Mitglied den Jahresbeitrag nicht
         bis zum Ende des laufenden Geschäftsjahres entrichtet und diesen Beitrag auch
         nach schriftlicher Mahnung durch den Vorstand nicht innerhalb von drei Monaten, von
         der     Absendung     der     Mahnung     an,     entrichtet.     Die     Mahnung     muss     mit
         eingeschriebenem Brief an die letzte dem Verein bekannte Anschrift des Mitglieds
         gerichtet sein. 
         In     der     Mahnung     muss     auf     die     bevorstehende     Streichung     der     Mitgliedschaft
         hingewiesen werden. Die Mahnung ist auch wirksam, wenn die Sendung als
         unzustellbar zurückkommt. 
         Die Streichung der Mitgliedschaft erfolgt durch Beschluss des Vorstands, der dem
         betroffenen Mitglied nicht bekannt gemacht wird. 
 
§ 5   ORGANE DES VEREINS
 
Die Organe des Vereins sind
 
    1.     die Mitgliederversammlung
    2.     der Vorstand
 
 
§ 6    BERUFUNG DER MITGLIEDERVERSAMMLUNG UND BESCHLUSSFÄHIGKEIT
 
    1.     Der Mitgliederversammlung gehören alle Vereinsmitglieder mit je einer Stimme an. 
    2.     Die Mitgliederversammlung findet bei Bedarf, jedoch mindestens viermal jährlich,
         günstigerweise je einmal pro Jahresquartal, statt. Sie wird vom Vorstand schriftlich
         unter     Angabe     der     Tagesordnung     einberufen.     Die     Einladungsfrist     beträgt     zwei
         Wochen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens
         folgenden Tag. Es gilt das Datum des Poststempels. Das Einladungsschreiben gilt
         dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied des Vereins
         bekanntgegebene Adresse gerichtet ist.
    3.     Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist durch den Vorstand binnen sechs
         Wochen einzuberufen, wenn es mindestens 25 % aller Vereinsmitglieder schriftlich
         verlangen. Dem Antrag der Mitglieder muss die gewünschte Tagesordnung zu
         entnehmen sein. 
    4.     Beschlussfähig ist jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung. 
    5.     Zur     Beschlussfassung     über     die     Auflösung     des     Vereins     (§     41     BGB)     ist     die
         Anwesenheit von zwei Dritteln der Vereinsmitglieder erforderlich. In Ausnahmen (z.B.
         Krankheit) gilt die schriftliche Erklärung des jeweiligen Mitgliedes. 
    6.     Ist     eine     zur     Beschlussfassung     über     die     Auflösung     des     Vereins     einberufene
         Mitgliederversammlung nach Abs. 5 nicht beschlussfähig, so ist vor Ablauf von vier
         Wochen     seit     dem     Versammlungstag     eine     weitere     Mitgliederversammlung     mit
         derselben Tagesordnung einzuberufen. Die weitere Versammlung darf frühestens
         zwei Monate nach dem ersten Versammlungstag stattfinden, hat aber jedenfalls
         spätestens vier Monate nach diesem Zeitpunkt zu erfolgen.
         Die Einladung zu der weiteren Versammlung hat einen Hinweis auf die erleichterte
         Beschlussfähigkeit zu enthalten: Die neue Versammlung ist ohne Rücksicht auf die
         Zahl der erschienenen Vereinsmitglieder beschlussfähig. 
    7.     Die     Mitgliederversammlung     wählt     aus     ihrer     Mitte     einen     Versammlungsleiter.
         Beschlüsse werden, sofern die Versammlung nicht etwas anderes bestimmt, offen
         durch Handheben mit Stimmenmehrheit getroffen. Bei Stimmengleichheit gilt der
         Antrag als abgelehnt. 
    8.     Zu Satzungsänderungen und zu Beschlüssen über die Auflösung des Vereins sind
         abweichend von Abs. 7 drei Viertel der in der Mitgliederversammlung abgegebenen
         Stimmen, mindestens die Mehrheit aller Vereinsmitglieder erforderlich. 
         
         
         
§ 7    AUFGABEN DER MITGLIEDERVERSAMMLUNG
 
    1.     Die Mitgliederversammlung ist das oberste beschlussfassende Vereinsorgan und
         grundsätzlich für alle Aufgaben zuständig, sofern bestimmte Aufgaben gemäß dieser
         Satzung nicht dem Vorstand übertragen wurden. Die Mitgliederversammlung wählt
         aus ihren Reihen unter Leitung einer zu wählenden dreiköpfigen Wahlkommission,
         bestehend     aus     nicht     kandidierenden     oder     nicht     nominierten     Mitgliedern,     den
         Vorstand. Gewählt sind die Personen, die die meisten Stimmen auf sich vereinen. 
         Die Wahl findet geheim statt. 
    2.     Die     Mitgliederversammlung     kann     Mitglieder     des     Vorstandes     abwählen.     Hierzu
         benötigt sie in Abweichung von Abs. 1 die Mehrheit der Stimmen aller Vereins-
         mitglieder. 
    3.     Bei den Wahlen zum Vorstand, bei der Abwahl von Vorstandmitgliedern und bei
         Abstimmung zur Satzungsänderung können sich abwesende Vereinsmitglieder durch
         schriftliche Vollmacht vertreten lassen. Jedes anwesende Mitglied kann nur eine
         Vertretung übernehmen.
    4.     Die Mitgliederversammlung hat Satzungsänderungen und Vereinsauflösungen zu
         beschließen. 
 
§ 8  VORSTAND 
 
    1.     Der     Vorstand     besteht     aus     Vorsitzendem,     Stellvertreter     des     Vorsitzenden     und
         mindestens einem Beisitzer. Die Amtszeit beträgt drei Jahre. Die Wiederwahl ist
         zulässig. Die jeweils amtierenden Vorstandsmitglieder bleiben nach Ablauf ihrer
         z
         Amtszeit im Amt, bis Nachfolger gewählt sind. Die Wahl erfolgt geheim.
    2.     Der Vorsitzende wird direkt in geheimer Wahl durch die Mitglieder gewählt.
    3.     Der Vorstand entscheidet über alle Vereinsangelegenheiten, soweit sie nicht eines
         Beschlusses der Mitgliederversammlung bedürfen. Er führt die Beschlüsse der
         Mitgliederversammlung aus. 
    4.     Der     Vorstand     tagt     jährlich     mindestens     viermal.     Die     Einladung     zu     den
         Vorstandssitzungen erfolgt durch den Vorsitzenden. Jedes Vorstandsmitglied hat das
         Recht, den Zusammentritt des Vorstandes zu verlangen. Der Vorstand trifft seine
         Beschlüsse     mit     einfacher     Mehrheit.     Bei     Stimmengleichheit     gilt     ein     Antrag     als
         abgelehnt. 
    5.     Der     Verein     wird     gerichtlich     und     außergerichtlich     vom     Vorsitzenden     und     dem
         Stellvertreter vertreten, wobei jeder für sich allein vertretungsberechtigt ist. Über die
         Konten     des     Vereins     können     der     Vorsitzende     oder     der     Stellvertreter     nur     mit
         Zustimmung eines weiteren Vorstandsmitgliedes verfügen. 
    6.     Der Schatzmeister, der nicht zwingend Mitglied des Vorstandes sein muss, legt bis
         März des Folgejahres einen Kassenbericht zum Geschäftsjahr vor. Dieser kann von
         allen Mitgliedern eingesehen werden. 
    7.     Satzungsänderungen, die von Aufsicht-, Gericht- oder Finanzbehörden aus formalen
         Gründen verlangt werden, kann der Vorstand von sich aus vornehmen. Diese
         Satzungsänderungen     müssen     der     nächsten     Mitgliederversammlung     mitgeteilt
         werden. 
    
    
§ 9     PROTOKOLLE
 
     Die Beschlüsse des Vorstandes und der Mitgliederversammlungen und wichtige
     Erklärungen     werden     schriftlich     protokolliert     und     stehen     den     Mitgliedern     zur
     Einsicht zur Verfügung. 
           Die Niederschrift der Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden vom 
           Versammlungsleiter und Protokollführer unterschrieben.
            
§  10  FINANZEN
 
    1.     Der     Verein     finanziert     sich     aus     Beiträgen,     Zuwendungen     und     Spenden     seiner
         Mitglieder     beziehungsweise     Gäste,     Einnahmen     aus     Veranstaltungen     und
         Zuschüssen, Zuwendungen und Spenden öffentlicher und privater Stellen. 
    2.     Die Mitglieder zahlen Beiträge gemäß einer Beitragsordnung, die vom Vorstand
         vorgeschlagen     und     von     der     Mitgliederversammlung     mit     einfacher     Mehrheit
         beschlossen wird. 
 
 
§ 11. SCHLUSSBESTIMMUNG
 
    1.     Diese Satzung wurde durch die Mitgliederversammlung am 20. September 2010
         beschlossen und tritt mit der Eintragung ins Vereinsregister in Kraft.
    2.     Die bisherige Satzung aus dem Jahr 2006 ist damit gleichzeitig außer Kraft gesetzt.
    3.     Satzung     zuletzt     geändert     durch     Beschluss     der     Mitgliederversammlung     vom
         07.02.2011
 
Genehmigungsvermerk des Amtsgerichts Leipzig 
 
     Die Satzung vom 20. September 2010 ist am        08.03.2011..………
     in das Vereinsregister Leipzig eingetragen worden. 
 
Die Satzung wurde am 06.01.2014 laut Vorstandsbeschluss geändert.
Die Satzung wurde am 07.11.2016 laut Umlaufbeschluss geändert.